Leitfaden

Hundefreundliche Wanderwege in Deutschland - Die schönsten Routen für Sie und Ihren Vierbeiner

Gemeinsam mit Ihrem Hund die Natur erkunden – wir zeigen Ihnen die besten Routen und Tipps für unvergessliche Abenteuer zu zweit.

Veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert am

Visuelle Einführung

ein Paar Leute, die an einem Tisch stehen
eine Gruppe von Menschen in rosa Westen mit einem Schild
Person in rotem Hemd steht
Ein Mann trägt ein Kleidungsstück
Photo by Doan Anh on Unsplash
Eine Frau reicht einer anderen Frau einen Teller mit Essen
Photo by Khalil Radi on Unsplash
Mann in rotem T-Shirt hält weiße Plastikflasche
Mehrere Personen, die sich die Hände übereinander halten
Herren-Hemd in Weiß
Menschen stehen in einem Zelt
Photo by Larry Alger on Unsplash
Eine Frau hilft Besuchern bei einer öffentlichen Veranstaltung
Eine Gruppe von Menschen steht um einen Tisch mit Taschen
Männer und Frauen bei einem Spaßlauf
Gruppe von Menschen, die tagsüber auf braunem Sand sitzen
Junge in blauem Rundhals-T-Shirt und grauen Shorts sitzt auf einem roten Metallstuhl
Ein Mann trägt zwei Müllsäcke am Strand
eine Person sitzt auf einem Stapel blauer Taschen
Menschen in roten Hemden und schwarzen Hosen gehen tagsüber auf der Straße
Mann in schwarzem Rundhals-T-Shirt und grauen Shorts steht neben Mann in weißem T
Photo by Melanie Lim on Unsplash
Ein Paar steht auf dem Erdboden
Photo by Brad Weaver on Unsplash
eine Gruppe von Menschen neben einem Stoffhaufen

Erwartung

Als ich beschloss, mit meinem Labrador Max das erste Mal eine längere Wanderung zu unternehmen, war ich zunächst unsicher. Welche Strecke ist geeignet? Gibt es genug Wasserstellen? Ich durchstöberte Foren und Wanderführer, um die perfekte Route zu finden. Die Vorfreude war groß, aber auch die Nervosität – schließlich wollte ich, dass Max genauso viel Spaß hat wie ich.

Eintauchen

Schon nach den ersten Metern auf dem Pfad durch den Bayerischen Wald spürte ich, wie sich die Anspannung löste. Max sprang fröhlich neben mir her, seine Nase stets am Boden, während er die vielen neuen Gerüche aufnahm. Das Rascheln der Blätter, das Zwitschern der Vögel und das Plätschern eines nahen Baches schufen eine beruhigende Atmosphäre. Als wir eine Lichtung erreichten, setzten wir uns auf einen umgestürzten Baumstamm und genossen unser Picknick – für Max gab es spezielle Hundekekse, die er mit leuchtenden Augen entgegennahm.

Reflexion

Diese erste gemeinsame Wanderung hat unsere Bindung gestärkt und mir gezeigt, wie wichtig solche gemeinsamen Erlebnisse sind. Max schien ausgeglichener und zufriedener, und ich selbst fühlte mich nach dem Tag in der Natur wie neu geboren. Seitdem gehört das Wandern mit Hund zu unseren liebsten gemeinsamen Aktivitäten, und wir haben bereits viele weitere schöne Ecken Deutschlands gemeinsam erkundet.

Gemeinsame Erlebnisse in der Natur stärken die Beziehung zwischen Mensch und Hund und fördern das gegenseitige Vertrauen.
Regelmäßige Bewegung in der Natur hält sowohl Mensch als auch Hund fit und beugt Übergewicht vor.
Die vielen neuen Gerüche und Eindrücke fordern den Geruchssinn und den Geist des Hundes auf natürliche Weise.
Begegnungen mit anderen Wanderern und Hunden fördern die Sozialkompetenz Ihres Vierbeiners.
Die Bewegung an der frischen Luft und die gemeinsame Zeit reduzieren nachweislich Stress bei Mensch und Tier.
Hunde können ihr natürliches Erkundungsverhalten ausleben und neue Reize verarbeiten.
Gemeinsam erlebte Abenteuer schaffen bleibende Erinnerungen und stärken das Teamgefühl.
  1. Informieren Sie sich über die Leinenpflicht in Ihrer Region
  2. Beginnen Sie mit kurzen, einfachen Routen in Ihrer Nähe
  3. Gewöhnen Sie Ihren Hund schrittweise an längere Strecken
  4. Packen Sie ausreichend Wasser und Proviant für Sie und Ihren Hund ein
  5. Planen Sie regelmäßige Pausen ein
  6. Achten Sie auf die Wetterbedingungen und passen Sie die Tour entsprechend an
  7. Laden Sie sich eine geeignete Wanderkarte oder App herunter
  • Geschirr und Leine (mind. 2m)
  • Ausreichend Wasser und ein faltbarer Napf
  • Hundekotbeutel
  • Erste-Hilfe-Set für Hunde
  • Hundesteuer-Marke und Impfausweis
  • Hundedecke oder Handtuch für die Pause
  • Leckerlis für unterwegs

Bitte beachten Sie die Leinenpflicht in Naturschutzgebieten und nehmen Sie ausreichend Wasser für sich und Ihren Hund mit. Achten Sie auf die Trittsicherheit Ihres Hundes und vermeiden Sie bei Hitze die Mittagssonne.

In Deutschland gilt in den meisten Bundesländern Leinenpflicht in Wäldern und auf Wiesen. Informieren Sie sich vorab über die örtlichen Bestimmungen. In ausgewiesenen Hundeauslaufgebieten dürfen Hunde jedoch oft frei laufen.
Für Anfänger empfehlen sich zunächst kurze Strecken von 5-8 km. Erfahrene Hunde können je nach Rasse und Kondition auch längere Touren von 15-20 km bewältigen. Achten Sie auf die Signale Ihres Hundes und machen Sie ausreichend Pausen.
Nehmen Sie für Notfälle eine Tragehilfe oder ein Tragetuch mit. Bei längeren Touren sollten Sie eine Rettungsdecke und ein Erste-Hilfe-Set für Hunde dabei haben. Im Zweifelsfall brechen Sie die Tour frühzeitig ab.
Neben der Grundausstattung (Geschirr, Leine, Wasser) sind ein Brustgeschirr mit Griff, ein Erste-Hilfe-Set, ein Handtuch und eventuell Hundeschuhe bei schwierigem Gelände empfehlenswert.
Beginnen Sie mit kurzen Spaziergängen auf ebenen Wegen und steigern Sie die Anforderungen langsam. Belohnen Sie Ihren Hund für gutes Verhalten und achten Sie auf seine Körpersprache.
Viele Berghütten und Gaststätten sind mittlerweile hundefreundlich, jedoch nicht alle. Informieren Sie sich vorab und reservieren Sie gegebenenfalls einen Platz. Manche verlangen eine zusätzliche Gebühr für Hunde.
Nehmen Sie Ihren Hund an die kurze Leine und umgehen Sie Weiden großzügig. Verhalten Sie sich ruhig und vermeiden Sie hektische Bewegungen. Bei Herdenschutzhunden gilt: Abstand halten und ruhig weitergehen.
Behandeln Sie Ihren Hund vorbeugend mit einem geeigneten Zeckenschutzmittel. Suchen Sie nach der Wanderung das Fell gründlich ab und entfernen Sie Zecken umgehend mit einer Zeckenzange oder -karte.
Bei Welpen sollten Sie mit dem Wandern bis zum Abschluss des Wachstums (je nach Rasse 9-18 Monate) warten, um Gelenkschäden zu vermeiden. Beginnen Sie mit kurzen Spaziergängen und steigern Sie die Dosis langsam.
Trainieren Sie zuerst einen zuverlässigen Rückruf. Bleiben Sie ruhig und rufen Sie Ihren Hund mit fester Stimme zurück. Vermeiden Sie es, hinterherzurennen, da dies den Jagdtrieb zusätzlich anstacheln kann.
Ein Hund benötigt etwa 50-100ml Wasser pro kg Körpergewicht am Tag. An heißen Tagen oder bei anstrengenden Touren entsprechend mehr. Planen Sie mindestens einen halben Liter Wasser pro Stunde aktiver Bewegung ein.
Bei Gewitter sollten Sie die Wanderung abbrechen und Schutz suchen. Bei Hitze meiden Sie die Mittagssonne, wählen schattige Wege und planen ausreichend Pausen ein. Achten Sie auf Anzeichen von Überhitzung wie starkes Hecheln und Teilnahmslosigkeit.

Jetzt den perfekten Wanderweg für Sie und Ihren Hund finden!