Leitfaden

Gruppenmentoring: Gemeinsam wachsen und voneinander lernen

Entdecke die Freude am gemeinsamen Lernen und Lehren in einer inspirierenden Gruppenatmosphäre, die alle Beteiligten weiterbringt.

Veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert am

Visuelle Einführung

Menschen sitzen tagsüber auf einer Bank
Eine Gruppe von Menschen sitzt um einen Holztisch
Zwei Frauen stehen vor einer beschriebenen Tafel
Photo by Walls.io on Unsplash
Männer und Frauen versammelt um einen Tisch
Gruppe von Menschen, die tagsüber auf einer grünen Wiese sitzen
Mann präsentiert Informationen an einer Tafel vor Publikum
Lehrerin interagiert mit Schülern im Klassenzimmer
Vier Männer sitzen auf Stühlen
Person mit Silberring und langärmeligem weißem Hemd
Männer sitzen in einem Raum
Eine Gruppe von Menschen, die sich an den Händen halten
Gruppe von Menschen im Kreis im Gespräch
Photo by MD Duran on Unsplash
Mann im weißen T-Shirt hält die Hand eines Babys
Eine Gruppe junger Männer sitzt auf einer Holzbank
Eine Gruppe von Menschen sitzt um einen Holztisch
Photo by Sweet Life on Unsplash
Mann steht vor einer Tafel und einem Projektor.
Zwei Frauen vor einer Tafel
Photo by Walls.io on Unsplash
Eine Gruppe von Menschen steht im Kreis mit zusammengelegten Händen
Menschen arbeiten an Diabetes-Aufklärungsdesigns an einem Tisch
Photo by Sweet Life on Unsplash
Frau zeigt auf farbige Haftnotizen an der Wand

Erwartung

Als ich vor drei Monaten die E-Mail mit der Zusage für mein erstes Gruppenmentoring las, spürte ich ein Kribbeln im Bauch. "Kann ich das wirklich?", fragte ich mich, während ich meinen Schreibtisch in unserem gemütlichen Kölner Büro aufräumte. Die Aussicht, mein Wissen über nachhaltige Stadtentwicklung mit einer Gruppe von zehn interessierten Menschen zu teilen, war gleichermaßen aufregend wie beängstigend. Ich begann, mir detaillierte Notizen zu machen - von der Struktur der Sitzungen bis hin zu praktischen Übungen, die ich in unserem Gemeinschaftsgarten umsetzen wollte. Besonders beschäftigte mich die Frage: Werden die Teilnehmer meine Begeisterung für das Thema teilen? Während ich die Materialien für die erste Sitzung zusammenstellte, erinnerte ich mich an mein eigenes erstes Seminar an der Uni und wie sehr mich damals die lebendige Atmosphäre in der Gruppe begeistert hatte. Diese Energie wollte ich nun selbst kreieren.

Eintauchen

Der Raum füllte sich langsam, und ich spürte die neugierigen Blicke der Teilnehmer. Als ich mit einer lockeren Vorstellungsrunde begann, in der jeder erzählte, was ihn oder sie zu diesem Thema führte, spürte ich, wie die anfängliche Anspannung wich. Die Luft war erfüllt von dem frischen Duft des Kräutergartens, der durch das geöffnete Fenster hereinwehte. Besonders berührte mich die Geschichte von Thomas, einem pensionierten Lehrer, der sein Wissen über Urban Gardening mit jungen Familien teilen wollte. Als wir zur praktischen Übung übergingen - dem Anlegen eines Hochbeets - bemerkte ich, wie sich die anfängliche Zurückhaltung in lebhafte Diskussionen verwandelte. Das Klirren der Gartengeräte vermischte sich mit dem Lachen der Gruppe, während wir gemeinsam die Erde auflockerten. In diesem Moment verstand ich, dass echtes Lernen dann passiert, wenn Theorie und Praxis Hand in Hand gehen und eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts herrscht.

Reflexion

Heute, sechs Monate nach unserer letzten Sitzung, erhielt ich ein Foto von Lenas Balkon - üppig begrünt mit Kräutern und Gemüse, das wir gemeinsam ausgesät hatten. Dieses eine Bild fasste für mich alles zusammen, was Gruppenmentoring ausmacht: Es geht nicht nur um die Weitergabe von Wissen, sondern darum, Menschen zu inspirieren und sie auf ihrem individuellen Weg zu begleiten. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich realisierte, dass ich nicht nur Lehrerin, sondern auch selbst Lernende war - etwa als mir die IT-affine Studentin Sophia zeigte, wie wir unsere Pflanzdaten digital erfassen konnten. Diese Erfahrung hat mich gelehrt, dass wahre Führung bedeutet, Raum für die Stärken aller zu schaffen. Wenn ich heute durch unseren Gemeinschaftsgarten gehe, sehe ich nicht nur Pflanzen wachsen, sondern auch das Selbstvertrauen und die Verbindungen zwischen den Menschen, die hier zusammenkommen.

In der Gruppe entsteht durch unterschiedliche Sichtweisen ein umfassenderes Verständnis, das über die eigene Perspektive hinausgeht.
Durch den Austausch untereinander lernen alle Beteiligten voneinander und entwickeln sich gemeinsam weiter.
Gruppenmentoring fördert Teamfähigkeit, aktives Zuhören und wertschätzende Kommunikation.
Durch die Anwendung des Gelernten in der Gruppe verfestigt sich das Wissen nachhaltig.
Es entstehen wertvolle Kontakte zu Gleichgesinnten, die über das Mentoring hinaus Bestand haben können.
Die Gruppe motiviert sich gegenseitig, am Ball zu bleiben und Herausforderungen zu meistern.
In der sicheren Umgebung der Gruppe können neue Fähigkeiten direkt ausprobiert werden.
  1. Definiere dein Fachgebiet und deine Zielgruppe genau
  2. Erstelle eine klare Kursstruktur mit realistischen Lernzielen
  3. Wähle ein passendes Format (online/offline) und die Gruppengröße
  4. Bereite Materialien und interaktive Übungen vor
  5. Lege klare Kommunikationsregeln für die Gruppe fest
  6. Starte mit einer Kennenlernrunde, um das Eis zu brechen
  7. Sammle regelmäßig Feedback ein und passe dein Vorgehen an
  • Fundiertes Wissen im jeweiligen Fachgebiet
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Grundkenntnisse in Moderation
  • Offenheit für verschiedene Perspektiven
  • Zeit für Vor- und Nachbereitung
  • Geduld und Einfühlungsvermögen
  • Fähigkeit, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln

Achte auf eine wertschätzende Kommunikation und schaffe eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts. Stelle sicher, dass alle Teilnehmer die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Bei sensiblen Themen empfiehlt es sich, klare Gesprächsregeln zu etablieren. Achte auf Barrierefreiheit des Veranstaltungsortes und biete bei Bedarf verschiedene Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten an.

Gruppenmentoring ermöglicht den Austausch zwischen mehreren Teilnehmern, während Einzelmentoring eine intensivere, individuelle Betreuung bietet. In der Gruppe profitieren alle von den verschiedenen Perspektiven und Erfahrungen der anderen Teilnehmer.
Eine Gruppe von 4-8 Teilnehmern ist ideal, um einerseits eine persönliche Atmosphäre zu wahren und andererseits eine vielfältige Interaktion zu ermöglichen.
Ein wöchentlicher oder 14-tägiger Rhythmus hat sich bewährt, um Kontinuität zu wahren, ohne zu überfordern.
Nein, formale Lehrerfahrung ist nicht zwingend erforderlich. Wichtiger sind Fachwissen, Begeisterung für das Thema und die Freude am Umgang mit Menschen.
Setze klare Ziele, feiere Erfolge, zeige den praktischen Nutzen auf und sorge für Abwechslung in den Methoden.
Klare Regeln von Anfang an helfen, Probleme zu vermeiden. Bei Konflikten: Bleibe neutral, höre aktiv zu und versuche, die Bedürfnisse aller Beteiligten zu verstehen.
Ja, viele Mentoren bieten ihre Dienste gegen Bezahlung an. Die Höhe der Vergütung hängt von deiner Expertise, der Gruppengröße und dem Umfang des Programms ab.
Das hängt vom Thema ab. Ein themenspezifischer Workshop kann an einem Tag stattfinden, während ein umfassendes Entwicklungsprogramm mehrere Monate laufen kann.
Definiere klare Ziele und Indikatoren für den Erfolg. Dazu können Feedbackbögen, praktische Übungen oder die Erreichung bestimmter Meilensteine gehören.
Nutze dein berufliches Netzwerk, soziale Medien, spezielle Plattformen oder lokale Bildungseinrichtungen.
Absolut! Online-Mentoring bietet viele Vorteile wie räumliche Unabhängigkeit und Flexibilität.
Eine vorherige Bedarfsanalyse hilft, die Gruppe möglichst homogen zusammenzustellen. Bei unterschiedlichen Niveaus können Bonusmaterialien für Fortgeschrittene oder Tandembildung zwischen den Teilnehmern helfen.

Starte jetzt dein eigenes Gruppenmentoring und werde zum Impulsgeber für andere!